Lehren und Lernen

Neben den seelisch-persönlichen Voraussetzungen für den Beruf und der Persönlichkeitsentwicklung (im Prozess), die als Heilpraktiker ebenfalls nötig ist, geht es in der Ausbildung an der Samuel-Hahnemann-Schule um die Weitergabe von Wissen. Zur Behandlung des Patienten („Um den Menschen zu heilen", wie Hahnemann es sagt), zum Lindern von Leiden und Begleiten des Patienten, vermittelt die Samuel-Hahnemann-Schule theoretische und praktische Kenntnisse in den therapeutischen Fächern, wobei auch die naturheilkundlichen Diagnostikmöglichkeiten (z.B. in der Irisdiagnostik) vermittelt werden.

In den therapeutischen Fächern steht die Freude am Lernen, die Begeisterung, Entwicklung und Erweiterung der eigenen Persönlichkeit an erster Stelle. Hier können die Lernenden eine ihnen gemäße Heilmethode studieren und an sich selber erfahren. Der Medizin hat daneben einen großen Umfang mit den Themen: Anatomie, Physiologie, Pathologie, Innere Medizin, klinische Diagnostik und Labordiagnostik.

Für uns ist es wichtig, dass die zukünftigen Heilpraktiker über ausreichende Kenntnisse verfügen, in selbstständiger Diagnostik auf dem Niveau des praktischen Arztes Krankheiten bei ihren Patienten zu erkennen oder auch auszuschließen. Darum unterrichten wir medizinisches Wissen auf dem Niveau des praktischen Arztes, auch mit der häufigsten Fachsprache (Latein) bzw. den entsprechenden Fachbegriffen. Um diese Grundlage zu schaffen wird deutlich mehr unterrichtet, als es für die Heilpraktikerüberprüfung notwendig wäre. So ist die Überprüfung durch den Amtsarzt quasi in der Wissensvermittlung beinhaltet und eingebettet, der Niveauanspruch der Samuel-Hahnemann-Schule aber deutlich höher einzustufen.

Wer sich am Ende der Ausbildung dann der Prüfungsvorbereitung stellt und sich an den Klausurübungen und den mündlichen Abfragerunden beteiligt, hat beste Chancen, die Überprüfung beim Amtsarzt zu bestehen. Die Schule bietet die maximalen Möglichkeiten, wobei die Lehrkräfte dafür Sorge tragen, die gigantische Fülle des medizinischen Wissens unserer Zeit auf das notwendige Maß zu begrenzen. Die Lehrkräfte erfüllen diese Aufgabe seit vielen Jahren und sind auch alle als Beisitzer bei den Überprüfungen mit praktischer Erfahrung dabei.

Natürlich sind alle Auszubildenden verschieden und haben einen eigenen Lernstil und eine unterschiedliche Lerngeschwindigkeit. Du hast hat die Möglichkeit, dir am Unterricht zu nehmen, was dir entspricht und alle Lehrkräfte stehen zur Verfügung, um hier individuell zu beraten.

Die unterschiedlichsten Medien stehen ebenfalls zur Verfügung, so dass alle Sinne angesprochen werden. Um den Unterricht zu unterstützen gibt es eine große Zahl von Skripten, die als ergänzende Lernhilfe im internen Homepagebereich zur Verfügung stehen. Klausuren und mündliche Überprüfungen dienen der Selbstkontrolle und um die Leistung der Einzelnen zu erfassen. Wer dies nicht möchte, muss keine Klausuren schreiben. Eine Leistungskontrolle bietet im wesentlichen die Möglichkeit zur Selbstkontrolle und dem Üben für die Heilpraktikerüberprüfung. Unser Anspruch ist eine solide, kompetente und umfassende Ausbildung.

Arne Krüger