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Selbstdarstellung |
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Als Landesverband Berlin-Brandenburg des FACHVERBAND DEUTSCHER HEILPRAK-TIKER (Bundesverband mit Sitz in Bonn) sind wir der größte und älteste Berufsverband Berlins und Deutschlands. Wir sind ein reiner Berufsverband in dem ausschließlich Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker Mitglieder sind bzw. werden können. In Deutschland praktizieren
zur Zeit ungefähr zwanzigtausend Heilpraktikerinnen und Heilprakti-ker.
Der Fachverband vertritt davon bundesweit ca. 6.500 Heilpraktiker. Zur
Zeit sind davon etwa 250 Kolleginnen und Kollegen im Landesverband
Berlin organisiert. (Stand Oktober 2006) Sämtliche Handlungen des
Vereins werden durch seine demokratische Struktur bestimmt. Die
Mitglieder wählen den Vorstand des Landesverbandes, die
Landesverbandsvorsitzenden überwachen und leiten die Tätigkeit des
Präsidiums. Die Delegiertenversammlung, bestehend aus gewählten
Vertreterinnen und Vertretern der landesverbandlichen
Mitgliederversammlungen, wählt den Bundesvorstand.
Unser wichtigstes Anliegen ist
die berufspolitische Vertretung der Mitglieder und die Sicherung des
Berufsstandes.
Ein weiteres zentrales
Anliegen ist die Information der Öffentlichkeit über alle Themen die
Naturheilkunde und das Berufsbild des Heilpraktikers betreffend. Gerne
können Sie sich mit allen Fragen rund um die Naturheilkunde oder anderen
medizinische Themen an uns wenden.
Wir informieren auch über die für die Öffentlichkeit
interessanten aktuellen Themen, wie bestimmte Erkrankungen (z.B.
„Grippewellen“) oder spezifische Therapiearten. Zweimal im Jahr veranstalten
wir die „Berliner Heilpraktiker-Tage“ mit einer Fachausstellung im
Frühjahr in unseren Verbandsräumen und im Herbst den großen Kongress für
Naturheilkunde im Logenhaus Berlin. Darüber hinaus organisieren wir
ständig eine Vielzahl von Fachfortbildungen, Seminaren und
Arbeitskreisen mit
erfahrenen Referenten aus ganz Deutschland. Mit den anderen Berliner
Landesverbänden der Heilpraktikerbundesverbände die in dem
Zusammenschluss „Die Deutschen Heilpraktikerverbände“ ( DDH ) in
wichtigen Fragen der Berufspolitik zusammen arbeiten, erstellen wir
gemeinsamen den „Berliner Heilpraktiker Kalender“. Die
Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker in Berlin und Brandenburg haben so
die Möglichkeit, sich über alle Fachfortbildungen auf einen Blick zu
informieren. Den Berliner Heilpraktiker Kalender kann man im Internet
unter www.heilpraktikerfachfortbildung-berlin.de
finden. Unsere verbandseigene Zeitung,
die BERLINER HEILPRAKTIKER NACHRICHTEN, informiert jährlich über unsere
Veranstaltungen. www.berliner-hp-nachrichten.de Unsere Geschäftstelle ist während der Bürozeiten,
montags bis freitags von 10 bis 15 Uhr, immer für Sie und auch für alle
anderen Ratsuchenden geöffnet. Tel.: 323 30 50 Informationsangebote des FachverbandesIn der Homepage des Fachverband Deutscher
Heilpraktiker – Landesverband Berlin-Brandenburg unter
www.heilpraktiker-berlin.org finden sich Informationen zu den
Therapiemethoden des Heilpraktikers, viele allgemeine Infos zur
Heilkunde und zur Heilpraktikerausbildung. Die Samuel-Hahnemann-SchuleIn unserer verbandseigenen Schule, der SAMUEL
HAHNEMANN SCHULE, bilden wir seit 1984 in dreijährigen
Ausbildungslehrgängen (mehr als 3000 Stunden Unterricht) Heilpraktiker
bis zur Praxisreife aus. Zusätzlich bieten wir Fachausbildungen in
Homöopathie, Phytotherapie, Akupunktur u.v.a. an. Die SHS ist ein mittelständiges Unternehmen und
beschäftigt derzeit 3 angestellte
Mitarbeiter sowie ca. 40 Dozenten und
Dozentinnen in freier Dozentur. In den großzügigen Räumen der Samuel-Hahnemann-Schule
(Charlottenburg, Mommsenstr. 45) bilden wir jährlich in Tages- und
Abend- und Wochenendkursen durchschnittlich
200 Schüler aus. Die Schulgebühr (Tageskurs) beträgt (monatlich über 42
Monate € 315,00) derzeit € 13.230,00
pro Schüler. Mit dem Schulbetrieb und den Fachfortbildungen des
Fachverbandes ergibt sich ein durchschnittlicher Jahresumsatz der SHS
von ca. € 600.000,00. Seit 2008 ist die Schule zertifizierter Träger von
Arbeitsamtweiterbildungsmaßnahmen und bietet eine 2jährige
Vollausbildung zum Heilpraktiker an, deren Kosten vom Arbeitsamt
übernommen werden können. Als Verbandsschule ist es uns besonders wichtig den
Heilpraktikernachwuchs solide und praxis-bezogen in den klassischen
naturheilkundlichen Fächern auszubilden. Neuste medizinische
Erkenntnisse fließen ebenso in unsere Ausbildung hinein, wie moderne
Techniken der Unterrichtsvermittlung. Der therapeutische Schwerpunkt
unserer Schule ist die Homöopathie und hier im besonderen die
„prozessorientierte Homöopathie“,
wie sie an unserer Schule entwickelt wurde. Die Homöopathie an
unserer Schule ist DDH-zertifiziert*. Unser zweiter Therapieschwerpunkt
ist die Akupunktur. Tagesausbildung zum HeilpraktikerHier werden neben den vielen Themen des
anatomisch-klinischen Ausbildungsteils Homöopathie, Akupunktur,
Phytotherapie, Irisdiagnose, Massage und Psychiatrie in gut 3 Jahren
unterrichtet. Ebenso gehören Supervision und eine Lehrpraxis zum
Unterrichtsangebot. Die Ausbildung wird durch eine intensive
Prüfungsvorbereitung abgeschlossen, die zum einen eine intensive
Klausurvorbereitung und zum anderen ein Prüfungscoaching für die
mündliche Überprü-fung beim Gesundheitsamt umfasst. Die Ausbildung dauert 3 ¼ Jahre (Schuljahre) und
findet in der SHS in Charlottenburg statt. Mindestens 75 % unserer Schüler bestehen nach der
Ausbildung die amtsärztliche Überprüfung, dies spricht bei den zunehmend
schweren Überprüfungen durch die Gesundheitsämter für die Qualität
unserer Ausbildung. Zweijährige Ausbildungen im Rahmen der zertifizierten
Weiterbildungsmaßnahme finden im Ausbildungszentrum Süd (Britz) und in
der Zweigstelle in Charlottenburg (Wilmersdorfer Str. 94) statt. Abendausbildung in prozessorientierter Homöopathie3-jährige Homöopathieausbildung (auch offen für
Laien), an 112 Abenden. Die Grundlagen der klassischen Homöopathie und
die prozessorientierte Homöopathie werden bis zur Praxisreife erlernt.
Im dritten Ausbildungsjahr ist ein Ambulatorium integriert. Die
Ausbildung ist DDH-zertifiziert*. *(Die Zertifizierung erfolgt nach der
Therapierichtlinie „Die Deutschen Heilpraktikerverbände – DDH“ für das
Fach Homöopathie vom 03.07.2009) Wochenendausbildung in Homöopathie
Ausbildung in PflanzenheilkundeEinjährige Ausbildung, die (aufbauend) praxisbezogene
Kenntnisse der Heilpflanzen vermittelt. AkupunkturausbildungDie Ausbildung in Akupunktur an der
Samuel-Hahnemann-Schule umfasst 280 Stunden. Der Unterricht erstreckt
sich über 1,5 Jahre mit einem Unterrichtstag in der Woche. Darüber
hinaus besteht die Möglichkeit nach ca. 14 Monaten Unterricht unter
sachkundiger Anweisung im Schulambulatorium Patienten zu behandeln. Laienkurse an der SHSHomöopathie für Laien –
Kursbeginn jeweils im Frühjahr Der Kurs findet seit vielen Jahren regelmäßig statt.
Hier kann der interessierte Laie sich an mehreren Abenden in die
Grundlagen der Homöopathie einführen lassen. Themen sind unter anderem:
Kinderkrankheiten,
Notfälle, Erkältungen, Reisebeschwerden etc.. Dieser Kurs bietet die
Möglichkeit die wichtigsten Grundlagen der Homöopathie leicht
verständlich zu erfassen und darüber hinaus „kleinere Wehwehchen“ im
Familienkreis selbst zu behandeln. (Schnupfen, Husten, Heiserkeit, etc.) Ambulatorium der Samuel-Hahnemann-SchuleEin Grundpfeiler unserer Ausbildung ist die praxisnahe Begegnung mit Patienten. Im zweiten und dritten Jahr haben die Schüler die Möglichkeit, unter der Anleitung erfahrener Heilpraktiker die Behandlung von Patienten zu begleiten. Dem Patienten stehen folgende Fachrichtungen zur
Verfügung:
Homöopathie Im Rahmen dieser ganzheitlichen Therapierichtungen
werden Sie von erfahrenen, engagierten Lehrern in ihrem Heilungsprozess
begleitet und unterstützt. Wir freuen uns über Ihr Interesse und sind für
Terminvereinbarungen von Ort: Wilmersdorfer Str. 94, 2.Etage Grundsätzliche Gedanken zur Heilpraktikerausbildung
Träger der Hahnemann-Schulen (SHS und MHS) ist der
Fachverband Deutscher Heilpraktiker (FDH), Landesverband
Berlin-Brandenburg e.V.. Die Schule wurde 1983 mit dem Anspruch
gegründet, die Schüler nicht nur zum Bestehen der
Heilpraktikerüberprüfung, sondern darüber hinaus zur ganzheitlichen
Sicht auf die Menschen und die verschiedenen Therapienformen zu führen. So entstand unser heute noch vorliegendes
Ausbildungsbildungskonzept, mit dem Schwerpunkt Homöopathie.
Die Schule ist eine uneigennützige, private Einrichtung des
Berufsverbandes und schließt rein wirtschaftliche, monetäre Interessen
aus. Sie wird von einem Lehrerkollegium geführt, dem der
Schulleiter vorsteht. Das Kollegium besteht aus praxiserfahrenen
Heilpraktikern und/oder fachbezogenen Dozenten. Hierbei legen wir Wert
darauf, dass diese in der Lage sind, den Unterricht lebendig und
praxisnah zu gestalten. Die Schüler werden während ihrer Schulzeit als
fördernde Mitglieder im FDH/LV Berlin-Brandenburg geführt und sind somit
berechtigt, die Fachfortbildungsveranstaltungen zu den gleichen (oder
manchmal sogar günstigeren) Bedingungen wie die Vollmitglieder zu
besuchen. Die Grundlage des Beruf des Heilpraktikerberufes ist
die Ausübung der Naturheilkunde. Naturheilkunde heißt: sich kundig zu
machen, wie die Natur heilt. Dahinter steht die Überzeugung, dass nur
die Natur heilen kann. Alle Bemühungen des Heilpraktikers werden also
nicht darauf abzielen, Symptome zu beseitigen und zu unterdrücken,
sondern die Entwicklung der Krankheit bei einem Patienten zu ergründen
und zu begreifen, um dann durch gezielte naturheilkundliche
therapeutische Maßnahmen dem Patienten zu einem möglichst natürlichen
Heilungsverlauf seiner Krankheit zu verhelfen. Der große Heiler bleibt die Natur selbst. Um den kranken Menschen in seiner Ganzheit annähernd
zu begreifen, muss der Heilpraktiker über gute Kenntnisse der
biologischen Grundgegebenheiten und deren Zusammenhänge verfügen. Ihm
müssen anatomische, physiologische, pathologische, psychologische
Tatsachen und deren Ineinandergreifen vertraut sein. Aus eben Gesagtem ergibt sich also die Idee und
Konzeption der SHS. Die angehenden HeilpraktikerInnen bekommen das
naturwissenschaftliche Wissen und das ganzheitliche Denken vermittelt. Die Schüler lernen von Anfang an bei größtmöglicher
Praxisnähe. Schon im zweiten Jahr der Ausbildung finden erste, von
erfahrenen Kollegen begleitete, Kontakte zu Patienten statt. Die
persönliche Auseinandersetzung die dieses Konzept mit sich bringt,
werden im Rahmen von Supervisionsarbeit aufgefangen, kreativ umgesetzt
und sollen als Impuls dem Wandlungs- und Ausbildungsprozess dienen.
Unsere Grundlagen sind die dreißigjährige Erfahrung der Tagesschulen
unseres Bundesverbandes und die Faszination, die wir selbst als tätige
Heilpraktiker für die Naturheilkunde empfinden. Der Beruf des
Heilpraktikers geht über die rein fachliche Qualifikation hinaus.
Naturheilkunde ist auch immer ein Stück Lebensschule; denn die Begegnung
mit ihr verändert die eigene Lebensführung und Lebensqualität. An das
Lernen schließt sich somit das Werden an. Funktionsträger des Fachverbandes
Arne Krüger 1. Landesvorsitzender und
stellv. Schulleiter der Samuel-Hahnemann-Schule Mohriner Allee 88
Maria
v. Heyden
Petra Thiele
Brigitte Körfer
Andreas Krüger
Samuel-Hahnemann-Schule
Landesgeschäftsstelle, Schul- und Verbandsbüro (
Montag bis Freitag von 10.00 bis 15.00 Uhr )
Mommsenstr. 45
U-Bahnhof Adenauerplatz oder S-Bahnhof
Charlottenburg
Das Ambulatorium ( Lehrpraxis ) der
Samuel-Hahnemann-Schule befindet sich in der Wilmersdorfer Str. 94 /
10629 Berlin; erreichbar von Montag bis Freitag jeweils von 13.00 –
13.30 Uhr unter der Telefonnummer 323 40 32.
Ausbildungszentrum Charlottenburg
Ausbildungszentrum – Süd – (Britz)
Heilpraktiker, ein heilender BerufDie zunehmende
Sensibilisierung gegenüber den Schäden in und an der Natur, auch der des
Menschen, durch den materialistischen, naturwissenschaftlichen Versuch,
die Natur zu bezwingen und beherrschen zu wollen, ließ auf allen
Gebieten, neue, sanfte, natürliche, methodische Vorgaben entstehen. Im
Bereich der Medizin kam es zur allgemeinen Wiederentdeckung der
Naturheilkunde.
Die Wertschätzung und die allgemeine Akzeptanz der
Heilpraktiker wächst dadurch stetig.
Der Heilpraktiker geht im Gegensatz zur heutigen, seit
dem 17. Jahrhundert sich entwickelnden naturwissenschaftlichen
Denkweise, wonach alle biologischen, psychischen und geistigen Vorgänge
nur Vorgänge der Materie sind, von ganzheitlich gestaltbildenden und
erhaltenden Lebenskräften und Energien aus. Er formuliert Krankheit als
einen von dem Individuum abhängigen und als ursächlich bewirkten
Prozess, nicht als ein den Menschen zufällig von außen treffendes Übel,
eine molekular - mechanistische Betriebsstörung. Krankheit ist für ihn
ein lebens- und ordnungsschaffender Vorgang, der gegebenenfalls
individuell unterstützt, begleitet und gelenkt werden muss, nicht jedoch
mit synthetischen, nebenwirkungsreichen Medikamenten unterdrückt,
betäubt oder verdrängt werden darf. Ebenso folgt der Heilpraktiker der Verbindung von
geistig-seelischen und körperlichen Reaktionen und Wirkungen; für ihn
ist alles im Ganzen untrennbar miteinander verbunden. So ist das
äußerlich sichtbare, messbare Symptom nicht das einzig Entscheidende,
sondern der individuelle zeitliche Prozess, der das Symptom als Ende,
als Vollzug einer Entwicklung hat entstehen lassen. Krankheit ist also
ein zeitliches, nicht ein räumliches Problem. Damit folgt der Heilpraktiker einer langen ideellen
Tradition, die von der griechischen Antike bis in die heutige Zeit
reicht. Für den Heilpraktiker sind die vielen medizinischen
Teilergebnisse der letzten zwei Jahrhunderte eine Bereicherung der
Möglichkeiten der Medizin, aber auch der Anlass, seine Überzeugung einer
ganzheitlichen Schau weiter zu bewahren und für ihren Erhalt
einzutreten. Das Ganze ist immer mehr als die Summe der Teile. Er sieht
seine vornehmste Aufgabe im Zusammenfügen der übergreifenden
Naturordnung mit den naturwissenschaftlichen Teilerkennt-nissen der
Materie um damit dem Kranken in seiner Subjektivität und personalen
Betroffenheit hilfreich zur Seite zu stehen. Diesem Wirkensprinzip liegt eine Denk- und
Handlungsweise zugrunde, die sich nicht an gesellschaftlich konformen,
Erfolg versprechenden oder modischen Werten orientiert, sondern eine
durch praktische Erfolge bewiesene Überzeugung, die auch durch
jahrzehntelange Missachtung nur stetig gewachsen ist und besonders in
den letzten Jahren zunehmende Bestätigung erfährt.
Die Behandlungsmethoden des HeilpraktikersDie Behandlung beim Heilpraktiker ist rechtlich
gesehen eine Dienstleistung. Bei der Preisgestaltung für diese Dienstleistung ist
der Heilpraktiker grundsätzlich frei, er muss sich nicht an die
Gebührenordnung für Heilpraktiker halten. Dem Patienten steht es frei,
einer solchen Behandlung (einem Vertrag) zuzustimmen oder nicht. Der Patient muss vor Beginn der Behandlung über die
für ihn entstehenden Kosten genau informiert werden. Dies bedeutet, dass
die Kosten für Heilpraktikerbehandlungen sehr unterschiedlich sind.
Gehen Sie als ungefähre Mittelwertangabe davon aus, dass pro
Behandlungsstunde Kosten von 30,00 €
bis 150,00 € entstehen. Für eine homöopathische Behandlung von etwa 1,5 bis 2 Stunden Dauer werden also, inklusive anschließender Repertorisation, mindestens 40 € bis zu 140 € zu zahlen sein. Für homöopathische Folgebehandlungen sind in der Regel 1/3 bis 1/2 der Erstbehandlungskosten anzusetzen. Vorwärts zu den Wurzeln / Artikel von Hp Andreas
Krüger, Schulleiter
"... einzige
und wichtigste Aufgabe ist es, kranke Menschen gesund zu machen, was man
Heilen nennt." (Samuel Hahnemann, "Organon der rationellen
Heilkunde")
Heilen heißt,
Wiederherstellen der Ordnung, Ordnung mit dem Schöpfer, mit der Umwelt,
mit sich und in sich. (Mathias Dorcsi, "Medizin der Person")
Wir leben heute in einer Zeit, von der wir als
naturheilkundliche Therapeuten letztlich immer geträumt haben. Die
Naturheilkunde hat einen großen Sprung nach vorn gemacht. Wo wir auch
hinschauen, in Zeitungen -in Anzeigen- überall finden wir Berichte über
naturheilkundliche Themen. Wir erleben einen Boom von Therapieangeboten
und der scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten der Ausbildung zum
Heilpraktiker. Immer mehr Ärzte wenden sich unseren naturheilkundlichen
Methoden zu. Wir erleben auch, dass immer mehr junge Kollegen in den
Beruf drängen, in der Hoffnung, mit unserem naturheilkundlichen Beruf
ihre Zukunft gestalten zu können. Wer das anwendet, was nach dem Simile-Prinzip Mensch
und Natur am tiefsten verbindet, hat längst erkannt, was heutzutage
langsam und zäh über die Umweltschutzerkenntnisse auch dem
unbedarftesten Gemüt aufgeht, nämlich, dass Mensch und Natur letztlich
eine Einheit sind, ineinander verschlungen in Gedeih und Verderb. Und
wer als Therapeut aus dieser Erkenntnis seine Konsequenzen zieht und mit
natürlichen Stoffen zu heilen versucht, mit jenen, die auch der
Krankheitsidee, der Aufgabe und Sinngebung jeglicher Krankheit, am
vollkommensten entsprechen, heilt mit Arzneien, die den
Schicksalsmächten eines jeden Menschen ein Wohlgefallen sind. Als
Heilpraktiker und Homöopathische Ärzte müssen wir solche Gedanken
pflegen. Bei der anderen modernen Therapie existiert zwischen
dem Arzt und dem Religiösen kein Bezug. Der größte Nihilist kann ein
guter Chirurg sein usw. Unsere Therapie verlangt im Grunde eine
Gesinnung, die religiös sein muss. Nicht irgendwie neutral oder lau
können wir uns verhalten, sondern religiös, und von Paracelsus wissen
wir, dass des Arztes höchste Arznei die Liebe ist. (Otto Eichelberger,
"Klassische Homöopathie") Aus dem Herzen kommt der Arzt - nicht allein
aus dem Intellekt. Fragen wir einen Schwerkranken - er braucht viel
weniger die Medizin zum Schluss. Er braucht ewiges Umsorgen, er braucht
Liebe.
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